Der Kaminofen darf gerne benutzt werden, die Bedienungsanleitung findet sich in der Kruschtelschublade in der Küche, die Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr! Bei der Nutzung bitte bestenfalls eigene Erfahrung mitbringen, oder die folgenden Hinweise unbedingt beachten:

Für das Anzünden empfehlen wir das Verfahren von oben oder von vorne. Dadurch entstehen weniger Ruß und Asche, die Luftzufuhr ist besser, und die erste Ladung hält länger. Beim Anzünden von oben zwei große Holzscheite quer nebeneinander legen und obenauf etwas Anzündholz legen, sodass sich das Feuer dann nach unten fortsetzt. Der Kamin erreicht so schneller seine Betriebstemperatur, und die Gase werden besser verbrannt.

  1. Bitte darauf achten, dass alle Luftregler des Ofens geöffnet sind, sodass beim Anzünden ausreichend Zug vorhanden ist.
  2. Dann etwas Anzündholz oben auf die Scheite legen, am besten 2–3 Schichten. Bitte beachten, dass Holz Luft braucht; wir empfehlen jeweils etwa 1 cm Luft zwischen den Stücken.
  3. Oben auf das Anzündholz ein paar Grillanzünder geben. Bitte beachten, dass bei der Verwendung von Zeitungspapier unnötig viel Asche entsteht!
  4. Der letzte Schritt ist einfach: Feuer entzünden und Tür schließen. Nach kurzer Zeit sollten die Flammen lodern!

Zum Heizen am besten ausschließlich getrocknetes Scheitholz verwenden, ein Grundvorrat ist in der Wohnung vorhanden. Darüber hinaus sind kleine Gebinde z.B. beim Supermarkt Feneberg in Fischen oder beim V-Markt Richtung Oberstdorf erhältlich, dort gibt es auch Anzündholz.

Gesammeltes Holz aus dem Wald, brennbare Flüssigkeiten oder Fossile Brennstoffe, feuchtes oder behandeltes (imprägniertes, lasiertes, lackiertes, beschichtetes) Holz, Holzfaser- oder Pressplatten, Altpapier, Pappe, Zeitungen, Verpackungen dürfen NICHT verbrannt werden. Unkontrollierte Verbrennungen sind lebensgefährlich, schädigen den Kamin und stellen eine Brandgefahr dar!

  • Das Holz wird am effizientesten genutzt, wenn der Zugregler weit offen So bekommen die Flammen ausreichend Luft, und es entsteht ein loderndes Feuer. Dadurch wird auch die Verschmutzung gemindert, da Partikel und Gase vollständig verbrennen und sich in saubere Wärme verwandeln.
  • Ist die Wohnung einmal warm, wird die Raumtemperatur über die Holzmenge geregelt, nicht über den Luftregler.
  • Bei mangelhaftem Zug sollte die Tür leicht geöffnet werden, bis der Kamin ausreichend warm ist.
  • Bei längerem Betrieb können die Luftschlitze im Kaminboden durch Asche verdeckt werden, auch dann sollte die Tür leicht geöffnet werden, um starke Rauchentwicklung zu vermeiden.

An der Wand findet sich ein Kaminbesteck und ein Ascheeimer, damit kann der Kamin von Ascheresten befreit werden. Falls die Scheiben durch starke Rauchentwicklung verrußt sind, können diese am besten mit leicht benetzten und in Asche getauchten Zeitungsblättern gereinigt werden.
Im Hauswirtschaftsschrank befindet sich darüber hinaus ein Aschesauger.

Da sich die Endreinigung zuweilen sehr aufwändig darstellt, berechnen wir für die Kaminnutzung zusätzlich zur Miete pauschal €30.